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This is SYLVAC #9

35 Jahre Innovation bei Sylvac

Daniel Rawyler war einer der ersten Ingenieure, die 1985 zu Sylvac kamen.

35 Jahre später ist er für die Forschung und Entwicklung im Elektronikbereich verantwortlich und ist immer noch leidenschaftlich an der Innovation von kleinen Instrumenten und dem elektronischen Teil der Sylvac-Messmaschinen interessiert.

Seit dem Ende seiner Ausbildung im Alter von 23 Jahren ist der Ingenieur zur richtigen Zeit am richtigen Ort und fühlt sich glücklich, am Abenteuer Sylvac teilnehmen zu können. "Ich habe gesehen, wie das Unternehmen gewachsen ist: Bei Crissier waren wir 15 Mitarbeiter, jetzt sind es fast 130 an den beiden Standorten in der Schweiz. Ich reise und treffe mich mit meinem Team mit Anwendern der Produkte, an denen ich arbeite. Das ist eine großartige Quelle für Informationen und Motivation. »

Wenn Daniel Rawyler dem Unternehmen all die Jahre treu geblieben ist, dann deshalb, weil der Geist von Sylvac besonders gut zu ihm passt. "Es ist ein kreatives, positives Unternehmen, das sehr viel Wert auf Teamarbeit legt und in dem alle sehr offen sind. Ganz zu schweigen von der Befriedigung, die Ergebnisse unserer Arbeit auf der ganzen Welt verteilt zu sehen. Und da die Innovation nie aufhört, sehen wir die Jahre nicht vergehen", fügt er hinzu.

Doch Daniel Rawyler spricht lieber über neue Technologien als über seinen eigenen Werdegang. Er erinnert sich an die wichtigsten Etappen in der Entwicklung der Sylvac-Instrumente und gibt damit den Takt für seine Mission vor, "immer mehr Technologie in das Produkt zu stecken, indem man es so einfach wie möglich zu bedienen macht". Das bedeutet einen erheblichen Aufwand für die Ingenieure, die "dazu neigen, die Dinge kompliziert zu machen", räumt er ein. "Zum Glück sprechen wir viel mit den Produktmanagern, die im Kontakt mit den Kunden stehen. Auf diese Weise erreichen wir unser Ziel, ein Gerät sofort einsetzen zu können, was bei unseren Mitbewerbern nicht der Fall ist."

So haben die Pioniere der Konnektivität und die Champions der Bluetooth® Messgeräte zunächst den großen Schritt von analog zu digital gemacht, indem sie von der analogen zur digitalen Anzeige, zum Hundertstel mm und dann zum Mikrometer übergegangen sind, was eine direkte mm-Zoll-Umrechnung ermöglicht.

Gleichzeitig war "der geringe Stromverbrauch bei den ersten batteriebetriebenen Geräten immer eine Herausforderung. »

Auch die Datenübertragung war ein großer technologischer Schritt, denn die kabelgebundene Verbindung ermöglichte es, ohne Zwischeninstallation direkt zum PC zu gehen. "Die Rückverfolgbarkeit der Messungen war nun gewährleistet, das war die sichtbarste Innovation, sie hat uns die Türen des Marktes geöffnet", erinnert sich Daniel Rawyler.

"Wenn wir über den Preis einer Messung nachdenken, beziehen wir die Zeit mit ein, die wir den Anwendern durch die Einschränkung von Konfigurationen und anderen Installationen sparen. Da kommt auch unser Ziel der Vereinfachung ins Spiel", erklärt der F&E-Leiter.

Diese Entwicklungen wurden dann logischerweise durch einen Schritt nach vorne in Bezug auf die Auflösung ergänzt. "Mit Hilfe der Miniaturisierung mussten unsere Geräte immer mehr Elemente messen, die für das bloße Auge unsichtbar sind", erinnert sich der Ingenieur. Nach dem Mikrometer hielt das ''Nanometer'' Einzug in Präzisionsmessungen mit einer Auflösung zwischen 0,1 um und 0,01 um. Auch diese sind seit der Einführung von Korrekturen zum Zeitpunkt der Kalibrierung deutlich verbessert worden.

Als echte Erweiterung der Messung erschien dann die Sylcom-Software, um nicht nur die erweiterten Funktionen der Geräte zu steuern, komplexe Messungen zu konfigurieren, sondern auch die gesammelten Daten zu verarbeiten.

Die bidirektionale Kommunikation zwischen der Software und dem Gerät war geboren.

Heute konzentriert sich die aktuelle Forschung von Sylvac und seinem Elektronik-F&E-Team auf die Weiterentwicklung der Bluetooth®-Technologie hin zu einer Version 5.0, die die Autonomie und Reichweite erhöht. "Unsere Geräte werden noch einfacher in die IOT-Welt zu integrieren sein, und wir werden in der Lage sein, neue erweiterte Funktionen hinzuzufügen. »

Aber Daniel Rawyler verspricht: "Die erweiterten Menüs werden nur für diejenigen da sein, die sie brauchen, die vereinfachten Funktionen werden immer genauso einfach zugänglich sein". 

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